Wie halten Sie’s mit der Religion?

Gewiss macht es für christlich erzogene Menschen einen wesentlichen Unterschied aus, ob sie auch als Erwachsene noch gläubig sind, sich also mit den christlichen Glaubensinhalten identifizieren, oder nicht. Wer in der einen oder in der anderen Richtung eine klare, eindeutige Position gefunden hat, sei es als gläubiger Christ oder als ungläubiger Atheist, hat diese Haltung vermutlich in sein geistiges und seelisches Leben integriert und ist in diesem Punkt mit sich im Reinen.

Wie steht es aber mit der großen Gruppe derjenigen, die nicht so recht wissen, was Sie von Gott und der Religion halten sollen? Die zahlreichen Zeitgenossen, die am christlichen Glauben zwar elementare Zweifel hegen, ihm aber niemals wirklich Lebewohl gesagt haben und die Frage nach ihrem Verhältnis zur Religion am liebsten unbeantwortet in der Schwebe belassen würden? Die vielen Schwankenden, die in ihrer Kindheit und Jugend ganz selbstverständlich in eine christliche Glaubenswelt hineingewachsen sind, sich im Laufe ihrer späteren Entwicklung aber ein rational geprägtes Weltbild angeeignet haben, in dem Jesus Christus und der liebe Gott nur noch schwer einen Platz finden.

Für viele Menschen ist es eine selbstverständliche, vertraute Gewohnheit, sich auch dann noch als Christen zu verstehen, wenn ihr Glaube mit ihrer erwachsenen, rational denkenden Persönlichkeit nicht mehr übereinstimmt. Im Alltag wird dies Spannungsverhältnis vermutlich zumeist kaum wahrgenommen; oft bedarf es existenzieller Grenzsituationen, um den schlummernden geistig-seelischen Konflikt bewusst werden zu lassen.

Falls auch Sie zu denjenigen gehören, die sich aus alter Gewohnheit als Christ betrachten, die Glaubensinhalte der christlichen Religion jedoch genau genommen nicht mehr für wahr halten, weil ihr Verstand ihnen recht eindeutig sagt, „ein Schmarren, das Ganze“: Würden Sie offen und ehrlich dazu stehen, sich selbst und anderen gegenüber?

Stellen Sie sich vor, Sie geraten in einen Gottesdienst und die Gemeinde betet das Vaterunser oder spricht das Apostolische Glaubensbekenntnis  – wie verhalten Sie sich dann? Beten Sie mit, oder bleiben Sie stumm?

Gehen wir einmal spielerisch davon aus, es sticht Sie der Hafer und Sie sprechen das Glaubensbekenntnis laut mit, bringen Ihren rational vorhandenen Unglauben dabei aber deutlich vernehmbar zum Ausdruck:

Ich glaube nicht an Gott, den Vater,
einen allmächtigen Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und nicht an Jesus Christus,
seinen angeblichen Sohn, mitnichten unser Herr,
nie und nimmer empfangen durch den Heiligen Geist, sondern auf die bekannte, ganz natürliche Weise,
geboren von Maria, der Frau Josephs,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
allenfalls im metaphorischen Sinn hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage jedoch keinesfalls auferstanden von den Toten
geschweige denn aufgefahren in den Himmel;
wo nichts und niemand sitzt,
außer ein paar Raumfahrer in ihrer Kapsel,
weshalb er weder von dort noch von sonstwo kommen wird,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube weder an den Heiligen Geist,
noch an die heilige christliche Kirche,
oder die Gemeinschaft der Heiligen,
auch nicht an die Vergebung der Sünden,
schon gar nicht an die Auferstehung der Toten
oder gar das ewige Leben.

Amen

Die erstaunte Aufmerksamkeit der Umstehenden wäre Ihnen gewiss, und die Reaktionen würden sich vermutlich im Bereich von amüsiert über indigniert bis entrüstet bewegen. Sie selbst würden eine derart offene Bekundung Ihres Unglaubens in einem Gottesdienst indes vermutlich für allzu groben Schabernack halten und die Verneinungsvarianten allenfalls im Stillen einfügen.

Was aber, wenn Sie überzeugter Christ sind?

Nehmen wir aber einmal an, Sie halten sich auch heute noch durch und durch für einen waschechten, gläubigen Christen. Dann ist Ihnen ja bekannt, dass das Apostolische Glaubensbekenntnis – das in sämtlichen katholischen Gottesdiensten zur üblichen Liturgie gehört, auf evangelischer Seite jedoch nur in Taufgottesdiensten gesprochen wird – die Kernaussagen des christlichen Glaubens in Kurzform enthält.

Welche der Aussagen dieses Glaubensbekenntnisses können Sie aber wirklich ernsthaft und guten Gewissens unterschreiben? Dass Jesus Christus der „eingeborene Sohn“ Gottes ist – geboren von der Jungfrau Maria, nachdem sie ihn durch den Heiligen Geist empfangen hatte? Ganz ohne Mitwirkung von Joseph oder eines anderen männlichen Samenspenders? Dass er am dritten Tag nach seinem Tod von den Toten auferstanden und in den Himmel aufgefahren ist (was uns immerhin die Osterfeiertage beschert hat)? Dass er dort jetzt zur Rechten Gottes sitzt, „des allmächtigen Vaters“, und eines Tages von dort kommen wird, um „die Lebenden und die Toten (…) zu richten“?

Hand auf’s Herz: Könnten Sie auf Ihren Eid nehmen, dass Sie diese Aussagen tatsächlich vollen Ernstes glauben, also für wahr halten?

Falls Sie jetzt einwenden, ich würde das zu eng sehen, darum gehe es doch gar nicht beim christlichen Glauben, sondern mehr um Ihre ganz persönliche Entscheidung, sich auf Gott und Jesus Christus einzulassen, ihnen zu vertrauen (also um das, was die Philosophen einen fiduziellen Glauben nennen und die Engländer „faith“ im Gegensatz zu „belief“), so würde ich meinerseits zu bedenken geben, dass Ihr emotional geprägter Glaube an Gott die Variante des Für-Wahr-Haltens, den sogenannten doxastischen Glauben, jedoch voraussetzt: Gottvertrauen können Sie nur haben, wenn Sie erst einmal davon überzeugt sind, dass es einen Gott gibt, dem Sie vertrauen können; dass er – wo und wie auch immer, aber jedenfalls außerhalb Ihres Kopfes – tatsächlich existiert und nicht nur ein Produkt der Phantasie ist wie Frau Holle oder die „Herrn der Ringe“. (Ob man ihn indessen „der“ oder lieber geschlechtsneutral „das Gott“ nennt, wie unsere Familienministerin Schröder vorziehen würde, ist vergleichsweise unwichtig.)

Und als gemäßigter Ungläubiger?

Wenn Sie aber zu denen gehören, die das Glaubensbekenntnis inhaltlich von vornherein als ausgemachten Unsinn ansehen – wie würden Sie sich dann bei einem Kirchbesuch verhalten? Sprechen Sie es trotzdem laut mit, einfach so vor sich hin, weil das in einem Gottesdienst nun mal üblich ist?

Angenommen, sie würden das der Einfachheit halber so handhaben, wie vermutlich einige weitere Gottesdienstbesucher, die sich in einer ähnlichen Lage befinden. Dann stellt sich die Frage: Warum macht man so etwas? Warum bekennen sich viele geistig zurechnungsfähige, ja teilweise hochentwickelte Zeitgenossen in diesem besonderen Raum einer Kirche während eines Gottesdienstes mit gedämpfter Stimme, aber vernehmbar vor sich hin sprechend zu Aussagen, die sie in Wahrheit nicht im Mindesten für zutreffend halten? Warum um alles in der Welt lässt man sich zu so etwas hinreissen?

Das „sacrificium intellectus“ – geboten oder nicht?

Oder ist der etwas faule Kompromiss, sich in dieser Angelegenheit nicht offen, schon gar nicht offensiv, zu positionieren, möglicherweise ganz in Ordnung? Das sacrificium intellectus, das Opfern des eigenen Verstandes im Interesse der ungestörten Bewahrung des Glaubens, ist es vielleicht geboten, schon um die religiösen Gefühle der verbliebenen wahrhaft Gläubigen nicht zu irritieren oder zu verletzen?

Ist es darüber hinaus eventuell sogar vertretbar, die an Faust gerichtete Frage Gretchens, „wie hast Du’s mit der Religion?“ auch für sich selbst unbeantwortet in der Schwebe zu belassen? Vergleichbar anderen Glaubensfragen, denen wir immer mal begegnen, ohne dazu eindeutig Stellung zu beziehen – ob wir an Astrologie glauben, oder an außerirdische Intelligenz etc. Gibt es nicht weiß Gott wichtigere Dinge als eine klare, entschiedene Urteilsbildung und sodann vollständige Offenheit und Aufrichtigkeit in dieser verzwickten, heiklen Frage des eigenen Verhältnisses zu Gott und zur Religion?

Oder wäre, wie heute so viele meinen, die Brights und die Neuen Atheisten, eine derart unentschiedene, ja widersprüchliche Haltung, einmal zuende gedacht, rundheraus abzulehnen und gerade an dieser Stelle besondere intellektuelle Konsequenz gefordert? Gäbe es, wenn man den christlichen Glauben persönlich nicht teilt, triftige Gründe, sich dann offen und durchaus auch öffentlich klar und eindeutig zu dieser Haltung zu bekennen, weil man religiöse Überzeugungen nun einmal für faulen Zauber hält, der nicht bewahrenswert ist?

In einem früheren Beitrag über die Kopenhagener Schule der Bibelforschung habe ich mich an William James orientiert und dessen großmütiger, toleranter, die Wahrheitsfrage ausklammernden Einschätzung aus seinem Hauptwerk Die Vielfalt religiöser Erfahrung (1902) zugestimmt:

“Wenn Religion einem Menschen zu Inspiration verhilft und ihn vollkommener macht, so hat sie ihren Zweck erfüllt.”

Aber nur dann!”, fügte ich damals einschränkend hinzu, „in einer Zeit, in der ‚Pathologien der Religion‘ (Papst Benedikt XVI.), wie unter anderem alle fundamentalistischen Richtungen, eine große rückwärtsgewandte, in vielen Fällen diabolische Macht entfalten; also unter dem Deckmantel der Religion in Wahrheit ‚das Werk des Teufels‘ verrichten.“

Trotz dieser Einschränkung sind mir hinsichtlich meiner damals so toleranten Einstellung zur Religion inzwischen Zweifel gekommen. Es wurde mir klar, dass ich seinerzeit wesentliche Aspekte unberücksichtigt gelassen habe, die in eine Bewertung hätten einfließen müssen.

So zum Beispiel die Frage, ob religiöser Glaube überhaupt geeignet ist, einen Menschen vollkommener zu machen, wenn das Geglaubte nun einmal mit der Wirklichkeit nicht übereinstimmt? Wenn das religiöse Bedürfnis, das den meisten Menschen offensichtlich eigen ist, nur um den Preis unzutreffender Glaubensvorstellungen befriedigt werden kann, genau genommen also Aberglaube ist. Wäre ein Mensch nicht im Gegenteil gerade dann „vollkommener“, wenn er der Vernunft den Vorzug geben und sich einer nüchternen Wirklichkeit ohne Gott und Jesus Christus auch mental stellen würde – ganz in der Tradition der europäischen Aufklärung, auf die wir alle so stolz sind? Auf meinem Kleinstadtgymnasium mussten wir im Geschichtsunterricht die berühmte Definition Kants noch auswendig lernen – und verinnerlichten auf diese Weise, dass es sich um besonders wertvolle Gedanken handelte:

Kant, Was ist Aufklärung?

Seit einigen Jahren propagieren zahlreiche atheistische Wissenschaftler und Philosophen medien- und öffentlichkeitswirksam eine offensivere Gangart in der Auseinandersetzung mit der Religion und unterfüttern ihre Vorstellungen mit triftigen Argumenten – die Neuen Atheisten wie Richard Dawkins („Der Gotteswahn“), der Philosoph Daniel Dennett oder Michael Schmidt-Salomon, Bestsellerautor („Manifest des Evolutionären Humanismus„) und Vorsitzender der humanistisch und antireligiös orientierten Giordano-Bruno-Stiftung.

Ist der christliche Glaube auch dann schützenswert, wenn es sich nur um kollektive Phantasien handelt?

Was aber ist mit all jenen Menschen, die in ihrem christlichen Glauben einen übergeordneten Sinn finden, der dazu beiträgt, ihnen Geborgenheit, ein Heimatgefühl im Leben zu vermitteln? Denen ihr Glaube in schwerer Zeit eine beständige Quelle von Trost und Zuversicht ist? Gläubige, die mit Gott im Gebet intensive Zwiesprache halten können wie Don Camillo – gespielt von dem unvergesslichen Fernandel – in den Verfilmungen der Romane Giovanni Guareschis; Christen, die diese Gespräche mit Gott als extrem hilfreich und unterstützend erleben, weil sie eine ihnen wohlgesonnene Stimme der Vernunft vernehmen, die ihnen Orientierung und inneren Halt gibt.

Sehr treffend hat Dietrich Bonhoeffer diese zentralen religiösen Wünsche in einem Gedicht zum Ausdruck gebracht, das er – wegen seiner Beteiligung am Widerstand gegen Hitler inhaftiert und im April 1945 hingerichtet – im Dezember 1944 im Tegeler Gefängnis schrieb:

„Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiß an jedem neuen Tag.“

Eine derart behütete, geborgene Position im Leben ist für viele Menschen gewiss das zentrale Motiv ihres Glaubens. „Das Gefühl absoluter Sicherheit“ nannte es der Philosoph Ludwig Wittgenstein, dem das Gespräch mit Gott übrigens bestens vertraut war („Gott kannst Du nicht mit einem anderen reden hören, sondern nur, wenn Du der Angeredete bist.“), der andererseits zeitlebens mit seinem Verhältnis zur Religion gerungen hat.

Andere hingegen werden die im Bonhoefferschen Gedicht ausgedrückte Absicherung für unsinnig und überflüssig halten und, anstatt auf Gott zu vertrauen, ihr Schicksal lieber ganz in die eigenen Hände nehmen.

Mich interessieren jedoch vor allem die Schwankenden – diejenigen „gläubigen Christen“, die wissen oder zumindest wissen könnten, dass es diese „wunderbar bergenden Mächte“ in Wahrheit nicht gibt, die sich aber ein Hintertürchen offenhalten möchten, oder die den Glauben an die versprochene Geborgenheit und ihre Gebetsdialoge mit Gott so sehr schätzen, dass sie wider besseren Wissens Rat, Trost und Orientierung bei ihm suchen, auch um den Preis der Selbsttäuschung, anstatt der nüchternen Wahrheit eines riesigen, kalten Universums ohne Gott und Jesus Christus ins Auge zu sehen.

Siehe auch:
  • Respekt? Wovor denn?Michael Schmidt-Salomon unterscheidet Respekt vor Menschen von Respekt vor Überzeugungen und stellt sinngemäß fest, dass letzterer die europäische Aufklärung vermutlich bereits im Keim erstickt hätte. – Zeit, 21.09.2012
    • „Hüten wir uns (…) vor der Ideologie des falschen Respekts! Nicht auszudenken, wo wir heute stünden, wenn die Aufklärer der Vergangenheit größere Rücksicht auf religiöse Gefühle genommen hätten: Womöglich würden in Europa noch immer die Scheiterhaufen brennen…“
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5 Kommentare

  1. Es ist ja nicht so, dass man als Atheist auf Rituale und Gebete verzichten muss, wenn man sie denn mag.
    Ich führe ja auch gelegentlich Selbstgespräche und interagiere über meine Geschichten mit imaginären Figuren. Wenn einem das Spaß macht, spricht ja nichts dagegen.
    Was man als Atheist wirklich nicht mehr hat, ist dieses falsche Sicherheitsgefühl, das stimmt. Aber das ist erstens eben falsch, und zweitens inspirieren die meisten Religionen ja keineswegs nur Geborgenheit und Wohlgefühl. Die meisten legen noch irgendeine Form vom göttlicher Strafe drauf, die es zu fürchten gilt, und gerade das Christentum ist groß in Schuldgefühlen und Scham.

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  2. Markus Wichmann

     /  1. April 2013

    Sehr wahr! Nach der christlichen Lehre wird ja der durch die Erbsünde zur Sündhaftigkeit verdammte Mensch aus diesem Unheilszustand zwar durch Gottes Gnade wieder „gerechtfertigt“, wenn er nur fest an Gott glaubt (die „Rechtfertigungslehre„), aber unsere Sündhaftigkeit ist in Verbindung mit unseren nicht kontrollierbaren Begierden (Konkupiszenz) zunächst einmal unser grundlegendes Schicksal.

    Welch trickreiche, im Grunde genommen perfide gedankliche Konstruktion: erst einmal werden wir alle zu Sündern erklärt, ganz besonders übrigens von dem noch heute als genialer Theologe geltenden Paulus, um dann, ermöglicht durch Jesus‘ Kreuzestod, über den Umweg unseres Glaubens und der von Gott sodann gnädig geschenkten „Gerechtmachung“ aus diesem Unheil wieder befreit zu werden. Sogar auf eine irgendwann mögliche endgültige Erlösung, unser Heil im Reich Gottes, dürfen wir hoffen.

    Diese Rechtfertigungslehre kann wohl als das zentrale Lehrstück der christlichen Religion gelten (deshalb wird es dazu einen gesonderten Blogbeitrag geben). Trotz Luthers reformierender Abweichung (unsere Werke zählen nicht, um Gottes Gnade zu erlangen, sondern allein der Glaube – „sola fide„), haben sich beide Konfessionen dazu nach langem Ringen sogar auf eine gemeinsame Erklärung einigen können – soweit ich weiß, ist es die einzige gemeinsame Erklärung zu einer Glaubensfrage.

    Was die inspirierenden Selbstgespräche angeht: bei mir ist der Dialogpartner manchmal mein ehemaliger, längst verstorbener Musiklehrer – ein kluger und liebenswürdiger väterlicher Freund, dessen Mentalität ich offenbar zumindest soweit in meine eigene aufgenommen habe, dass er mir heute noch hin und wieder ein weiser Ratgeber sein kann.

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    • Ulkig, Genau das was, du da schilderst, hat mir vor ein paar Tagen erst eine Christin(a) in die Kommentare geschrieben.
      Traurig sowas. Also, nicht dass sie ihre Meinung schreibt, dafür ist das Kommentarfeld ja da, sondern dass ihr jemand diesen Stuss eingeredet hat.

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      • Markus Wichmann

         /  1. April 2013

        Ach Du heiliger Vater…

        Da sieht man mal, was christlicher Glaube, wenn man sich so weit darauf einlässt und völlig darin aufgeht, aus einem Menschen machen kann. Auch eine der Religionspathologien (eine Begriffsbildung von Benedikt XVI.).

        Wobei ich der Meinung bin, dass es meistens keine Pathologien der Religion selbst sind, sondern der individuellen Religionsausübung bzw. letztlich der Menschen, die von irgendwelchen völlig verqueren Glaubensvorstellungen angesprochen werden (Frömmler, Fanatiker, Dschihadisten etc).

  3. Christiane

     /  8. September 2013

    Du hält`s dich wohl für schlauer, als rund 2,26 Milliarden Christen. Ja, es ist ja auch ein beängstigender Gedanke, dass es jemanden gibt, der größer ist als wir Menschen… Und wenn man sich in diesem Glauben sogar eingestehen muss, dass kein Mensch perfekt ist und selbst gute Taten unsere schlechten nicht einfach aufwiegen können. (Ich kann schließlich nicht jemanden anlügen und als Wiedergutmachung etwas spenden, davon wird die Lüge ja auch nicht richtiger…) Aber nehmen wir mal an, es gibt etwas, was wirklich größer ist als wir sündhaften Menschen. Warum sollten die Wunder aus dem Glaubensbekenntnis dann nicht stimmen? Weil du sowas nicht kannst? Weil es ein merkwürdiger Gedanke ist, es könnte jemand mehr als wir Menschen? Weil es einfach viel einfacher ist zu glauben, die komplette Bibel, samt der jüdischen Tora sei ein Fantasyroman? Und die all die Leute die Kraft aus ihrem Glauben schöpfen oder komische Ideen haben wie etwa ihren Feinden zu vergeben, seien ein Haufen armer Spinner? Warum sollte man in deren Kirche (in die man normalerweise freiwillig geht) auch Respekt zeigen, wenn man denn schon hingeht? Du weißt es ja schließlich besser und hast auch sonst auf alle Fragen eine logische Antwort die niemals auf Zufällen beruhen, stimmt`s?

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