Rethinking Economics

Zahlreiche Initiativen kritischer Ökonomen, vor allem auch von studentischer Seite, fordern inzwischen ein Überdenken und eine grundlegende Neuorientierung der seit Jahrzehnte vorherrschenden neoklassisch orientierten Wirtschaftswissenschaften. Fundamentale Grundannahmen (Axiome), die als Ausgangsvoraussetzungen ökonomischer Theorie– und Modellbildung vom wirtschaftswissenschaftlichen Mainstream bislang ganz selbstverständlich und unhinterfragt akzeptiert wurden, werden seit einiger Zeit zunehmend und mit wachsender Resonanz in Frage gestellt bzw. als ungeeignet („Holzwege“) erkannt. Daher ist der Begriff „Paradigmenwechsel“ für diese wissenschaftliche Umorientierung durchaus angemessen.

An dieser Stelle werden Ressourcen (Links) gesammelt und z.T. kurz charakterisiert, die einen Zugang zu den entsprechenden Diskussionen und Debatten in den Wirtschaftswissenschaften ermöglichen,

Initiativen und Internetplattformen
Blogs mit regelmäßigen Beiträgen zu dieser Thematik
Wissenschaftliche Institute
  • Institute for Dynamic Economic Analysis Steve Keen is chief economist for IDEA. He guides the substantive activities of the organization.
    • „The Institute for Dynamic Economic Analysis (IDEA) is a nonprofit corporation dedicated to the reformation of economics for the benefit of people and society. The mission of IDEAeconomics is to transform economics into an empirical, dynamic, scientific discipline based upon the realities of banking, money and debt, to free policy and practice from fallacies that prevent prosperity and full employment.“
Verbände
  • Association for Heterodox Economics (AHE)
    • „The Association for Heterodox Economics (AHE) is a learned society which aims to promote open and tolerant debate in economics through a pluralist approach to theory, method, and ideology. The Association seeks to promote heterodox economics and perspectives in the academic, governmental and private spheres of the discipline of economics.“
  • World Economics Association (WEA)
    • „The World Economics Association (WEA) was launched on May 16, 2011. Already over 9,300 economists and related scholars have joined. This phenomenal success has come about because the WEA fills a huge gap in the international community of economists — the absence of a professional organization which is truly international and pluralist.“
    • Manifesto der WEA
    • World Economics Association: Angriff auf das EstablishmentOlaf Storbeck, Handelsblatt, 26.05.2011
      • „Ökonomen in aller Welt wollen ihr Fach erneuern, für andere Analyseansätze öffnen und die Dominanz der Amerikaner brechen. Dafür haben die World Economics Association gegründet – und werden von Mitgliedern überrannt.“
    • Real World Economics Review Blog
Linkseiten / Ressources
Material / Reading Lists
Wikipedia – Einträge
Denkraum-Beiträge
Analysen und Kommentare
Vorträge
Zeitschriftenartikel
Interviews
Memoranden
Literatur

(weitere Informationen zu den einzelnen Titeln s. Denkraum – Literaturempfehlungen)

  • George A. Akerlof, Robert J. Shiller, Animal Spirits – Wie Wirtschaft wirklich funktioniert, Campus-Verlag, 2009 – Verlagsankündigung
  • George A. Akerlof, Rachel E. Kranton, Identity Economics – Warum wir ganz anders ticken, als die meisten Ökonomen denken, Hanser, 2011 – Verlagsankündigung
  • Jens Berger, Stresstest Deutschland – Wie gut sind wir wirklich?, Westend Verlag, 2012 – Verlagsankündigung
  • Heiner Flassbeck, Zehn Mythen der Krise, Suhrkamp, 2012 – Verlagsankündigung
  • Joseph Vogl, Das Gespenst des Kapitals, diaphanes-Verlag, 2010 – Verlagsankündigung

(Wird laufend ergänzt)

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Ein Kommentar

  1. “Paradigm Lost”: Ökonomen erkennen Holzweg – zu spät für Europa? « Denkraum

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