„Es gibt keine Euro-Krise“ – Der unglaublich naive Euro-Kommentar des DIW-Präsidenten (2)

Unter dem Titel „Es liegt nicht am Euro!“ veröffentlichte die „Zeit“ am 9. April 2013 einen Kommentar des seit Februar 2013 amtierenden Präsidenten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher (42), zur gegenwärtigen Krise Europas. Im ersten Teil meines Artikels „’Es gibt keine Euro-Krise‘ – Der unglaublich naive Euro-Kommentar des DIW-Präsidenten“ habe ich dessen beruflichen Werdegang und die Umstände seiner Wahl geschildert sowie einige frühere Äußerungen des Ökonomen kommentiert. In diesem Teil nehme ich zu der zentralen These seines „Zeit“ – Artikels Stellung.

Naivität beim DIW-Präsidenten?

Zuvor sei kurz erläutert, was ich meine, wenn ich dem jungen Chef des größten deutschen Wirtschaftsforschungsinstitut Naivität vorhalte. Selbstverständlich sollen weder dessen solide wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung, die eindrucksvolle Zahl seiner Veröffentlichungen, die Vielfalt seiner bisherigen Berufserfahrungen noch die gewiss weit überdurchschnittliche Intelligenz des Spitzenökonomen in Frage gestellt werden. Dies alles steht außer Zweifel.

Es gibt jedoch eine Bedeutung des Begriffs „Naivität“, für die eine weitere Interviewäußerung des damals noch designierten DIW-Präsidenten ein gutes Beispiel ist:

„Den Euro wird es auch in 100 Jahren noch geben“ lautete der Titel und die spektakuläre Prognose eines in der „Welt“ vom 6. Oktober 2012 erschienenen Interviews mit dem Ökonomen. Das ist ungefähr so, als wenn ARD-Wetterexperte Sven Plöger die Sommerqualität des Jahres 2030 vorhersagen würde. Tatsächlich weiß niemand, wie unsere Welt in hundert Jahren aussehen wird, geschweige denn, welches Währungssystem wir dann haben werden.

Es handelt sich also um eine Form der Naivität aus dem Umfeld des Unrealistischen, Weltfremden und Blauäugigen, um einen Mangel an umsichtigem, ausgewogenem Urteilsvermögen, an realistischem Augenmaß, reflektierter Bedachtsamkeit und kluger, kritischer Weitsicht. Diese Defizite können durchaus bei Menschen auftreten, die in ihrem Fachgebiet höchst kenntnisreich sind. Gerade Forscher, die in ihrer Wissenschaft ganz aufgehen, können zuweilen derartige Schwächen aufweisen und dazu neigen, die Aussagekraft von Forschungsergebnissen ihrer Disziplin zu überschätzen und allzu weitreichende Schlüsse daraus zu ziehen. Diese streng wissenschaftsgläubigen Fachleute werden manchmal als einfältig oder töricht wahrgenommen. Gerhard Schröders „Professor aus Heidelberg“ war so ein Fall – zumindest ließ er sich leicht als solcher präsentieren.

Der Euro – keine wesentliche Krisenursache?

Der „Zeit“ – Kommentar des DIW-Präsidenten wendet sich gegen die „vor allem in Deutschland“ verbreitete Ansicht, bei der europäischen Krise handele es sich um eine „Euro-Krise“, die Ursache der Krise sei also die gemeinsame Währung. Die Argumente, auf denen diese Auffassung beruht, hält der Autor für „grundfalsch“ und ist überzeugt: „Die Fakten werden auf den Kopf gestellt.“

Mit seinem kurzen, prägnant formulierten Artikel beabsichtigt der DIW-Ökonom, die wesentlichen Argumente der Euro-Gegner zu widerlegen und Grundzüge seiner eigenen Analyse der europäischen Krise darzustellen.

Seine Ausführungen lassen sich argumentationslogisch in mehrere Schritte unterteilen. Ich gebe hier zunächst die zentrale These und Argumentation des Autors – nahezu wortgetreu – wieder und nehme dazu Stellung. Mit der weiteren Argumentationskette des Kommentars (Punkte 3 – 8) setze mich im 3. Teil auseinander.

An dem Kommentar Fratzschers nehme ich eine geringfügige Umordnung vor, indem ich zunächst diejenigen Argumente, die gegen die Auffassung „Krisenursache ist die Währungsunion“ gerichtet sind, zusammenstelle (Punkte 1 – 4), danach die alternative Krisenanalyse des DIW-Präsidenten (Punkte 5 und 6) und am Ende seine Empfehlungen (Punkte 7 und 8) behandle.

Zu dem hier kommentierten „Zeit“-Artikel gibt es die beachtliche Zahl von ca. 420 – überwiegend kritischen – Leserkommentaren, wie üblich von unterschiedlicher Qualität. Einige mir besonders treffend erscheinende Gedanken aus diesen Kommentaren verwende ich in meiner Stellungnahme und füge in diesen Fällen die Nummer des betreffenden Leserkommentars in Klammern hinzu. Auf diese Weise versuche ich ein Verfahren zu realisieren, das man Crowd-Argumentation nennen könnte.

Die zentrale These und Argumentation des Autors lautet:

  1. Die Einführung des Euro habe allen Mitgliedsländern Vorteile gebracht, und zwar durch
    • „mehr Handel,
    • vertiefte Finanzintegration,
    • günstigere Finanzierungsbedingungen,
    • erhöhte Preisstabilität und
    • eine Intensivierung des Wettbewerbs.“
  2. Einige Mitglieder der Euro-Zone hätten „diese Vorteile aber nicht genutzt, um ihre Wirtschaft zu stärken und den Staatshaushalt zu konsolidieren“, sondern hätten sich „durch günstige Finanzierungsbedingungen dazu verleiten lassen, ihre private und öffentliche Verschuldung auszuweiten.“ Dies sei es, was „einige Volkswirtschaften in eine Schieflage gebracht“ habe.

Wieso“, fragt der Autor, „soll der Euro für dieses Verhalten verantwortlich gewesen sein?“ Die gemeinsame Währung habe das Fehlverhalten möglicherweise zwar  erleichtert, dafür verantwortlich sei aber die Politik gewesen.

Somit sei „der Euro (…) nicht die Ursache der Krise, sondern deren Opfer und Sündenbock, der nun für die Verfehlungen der Politik verantwortlich gemacht wird.“ Eine Euro-Krise gebe es nicht.

Zur Illustration dieser Argumentation bedient sich der Autor einer Analogie, die die gegenwärtige europäische Krise seiner Auffassung nach „ziemlich treffend“ beschreibt:

„Manche Hausbesitzer deponieren den Schlüssel unter der Türmatte, damit Freunde in ihrer Abwesenheit zu Besuch kommen können. Wenn einer der Freunde das Angebot missbraucht und die Speisekammer leerräumt, dann mag man dem Eigentümer Fahrlässigkeit vorwerfen. Falsch verhalten hat sich jedoch der Besucher.“

Mit dem Euro hätten „alle Mitglieder der Euro-Zone (…) einen privilegierten Zugang zum europäischen Haus erhalten“, ohne jedoch „ihrer Verantwortung gerecht zu werden“.

Gegenargumente:

Zunächst zu der Behauptung, der Euro habe allen Mitgliedsländern Vorteile gebracht (1.) – der Autor zählt sie im einzelnen auf.

Was den Vorteil „mehr Handel“ angeht, so werden in aller Regel vorwiegend die als Folge der Euro-Einführung gestiegenen Exporte Deutschlands in die anderen Euroländer angeführt.

Allerdings war Deutschland auch vor der Währungsunion eine äußerst erfolgreiche Exportnation. Der relative Exportanteil Deutschlands in die Eurozone ist zudem seit der Euro-Einführung nicht gestiegen, sondern gesunken.

Entscheidend ist jedoch, wie der vermehrte Handel zustandekam: Die Euro-Krisenstaaten finanzierten nach der Währungsunion ihre Importe aus Deutschland weitgehend auf Pump, nachdem die europäischen Banken diesen Staaten infolge ihrer neu gewonnenen Bonität nun großzügig und zinsgünstig Kredite gewährten. Wie das ausging, wissen wir. Heute muss der deutsche Steuerzahler die auf diese Weise entstandenen Handelsbilanzdefizite der „ClubMed-Staaten“ ausbaden (318) und für die Kredite haften, mit denen seinerzeit Importe von deutschen Firmen finanziert wurden, die diesen Unternehmen entsprechende Exporterlöse ermöglichten (108).

Deutsche Unternehmen haben somit zeitweilig von der Fehlallokation von Krediten in den ersten Jahren nach der Euro-Einführung profitiert – Kredite, für die später Rettungsschirme aufgespannt werden mussten und im Endeffekt der Steuerzahler in Haftung genommen wird. Dies ist übrigens auch ein Bestandteil der vielerseits beklagten Umverteilung von unten nach oben (318).

Eine weitere Ursache der Nachfrageausweitung nach deutschen Waren war die Tatsache, dass die Reallöhne in Deutschland im Jahrzehnt nach der Einführung des Euro kaum gestiegen sind, im Unterschied zur Lohnentwicklung in den Krisenstaaten. Die ohnehin stark exportorientierte deutsche Wirtschaft wurde auf diese Weise nochmals „gedopt“, auf Kosten des Binnenkonsums, und die Ungleichgewichte zwischen Nord und Süd wurden so weiter verschärft (252 / 254).

Mit dem Euro-Vorteil „vertiefte Finanzintegration“ dürfte im wesentlichen der Wegfall von Transaktionskosten gemeint sein – einer der wenigen tatsächlichen Vorteile, dem jedoch gravierende Nachteile gegenüberstehen.

Die „günstigeren Finanzierungsbedingungen“, also die nach der Euro-Einführung rapide gesunkenen Zinsen, die von den Problemstaaten am Kapitalmarkt gezahlt wurden, haben sich als Danaergeschenk erwiesen (s. unten „Zinskonvergenz“). Sie wirkten in etwa wie das Feuerwasser, das Amerikas Invasoren den dortigen Indianern brachten (179). Dieser „Vorteil“ kam ausschließlich durch die Verpfändung der Bonität der starken Euro-Staaten zustande (157) und führte in der Folge zu einer massiven Überschuldung zahlreicher anderer Euro-Mitgliedsländer.

Was die angeblich erhöhte Preisstabilität angeht, so ist zunächst auf die gefühlte Verteuerung nach der Euro-Einführung zu verweisen, die bekanntlich auf erhebliche Preisanstiege bei Gütern des täglichen Bedarfs zurückzuführen war. Im übrigen verteuerte sich die Angebotsseite der Krisenstaaten, die somit nicht mehr wettbewerbsfähig waren.

Dies leitet nahtlos über zum „Vorteil“ durch eine „Intensivierung des Wettbewerbs“. Ein wahrhaft perfides Argument: Man intensiviere den Wettbewerb mit nicht-wettbewerbsfähigen Ländern, nehme ihnen aber gleichzeitig den einzig effektiven Mechanismus, der eine Anpassung ihrer Konkurrenzfähigkeit ermöglichen würde, eine Währungsabwertung. Diese Konstruktion kann nur fatal enden.

Ähnliche Verhältnisse gab es bei der deutschen Währungsunion: die ostdeutschen Länder waren auf Basis der teuren D-Mark nicht mehr im Mindesten konkurrenzfähig, mit der Folge, dass ihre Wirtschaft vollkommen zusammenbrach.

Der Autor belässt es bei der Aufzählung angeblicher Vorteile. Der Frage, welche Nachteile die Euro-Einführung für die Mitgliedsländer mit sich brachte – und zwar unabhängig von einer zweckentfremdenden Nutzung – geht er erst gar nicht nach. Zahlreiche Ökonomen vertreten z.B. die Auffassung, die neue Währung sei für die leistungsschwachen Volkswirtschaften deutlich überbewertet gewesen, mit der Folge wachsender Leistungsbilanzdefizite (319).

In einem zweiten Argumentationsschritt erklärt der Autor sodann, einige Mitglieder der Euro-Zone hätten sich durch die günstigen Finanzierungsbedingungen nach der Euro-Einführung „dazu verleiten lassen, ihre private und öffentliche Verschuldung auszuweiten.“ Das sei es, was sie „in eine Schieflage gebracht“ habe (2.).

Dabei habe es sich jedoch um „Verfehlungen der Politik“ gehandelt. Der Euro sei nicht die Ursache der Krise – er sei vielmehr ihr „Opfer“ und werde jetzt zum „Sündenbock“ erklärt. Verantwortlich für die Entstehung der Krise sei das „Fehlverhalten der Politik“.

Gegenargumente:

Wenn das Funktionieren eines makroökonomischen Systems, in diesem Fall einer Währungsunion, voraussetzt, dass die Akteure sich durchgängig systemstabilisierend verhalten, so ist das System in hohem Maße fehlerunfreundlich und nicht realitätstauglich. Es versagt, weil die Voraussetzung stets verantwortungsvoll handelnder Akteure falsch ist (28).

Die Aufgabe von Ökonomen ist es ja gerade, im Vorfeld der Einführung des betreffenden Systems die den Akteuren gesetzten Rahmenbedingungen auf Missbrauchsmöglichkeiten (Schwachstellen) hin zu untersuchen und z.B. verfehlte Anreizstrukturen (263) aufzudecken. Ein Denkansatz, der dies übersieht und stattdessen mit Schuldzuweisungen an jene Akteure arbeitet, die sich nicht systemstabilisierend verhalten haben, ist „un-ökonomisch“ und naiv.

Soziale und wirtschaftliche Institutionen und Regelungen, die sich leicht missbrauchen lassen bzw. gegen deren Missbrauch es keine Handhabe gibt, erfüllen nicht ihren Zweck und sind ungeeignet (164). Die Korrektur politischer Entscheidungen, die den beabsichtigten Regelungszweck verfehlen, ist eine beständige Aufgabe der Politik. (Aktuelles Beispiel: Die Krankenhaus-Fallpauschalen, die zu einer eklatanten Zunahme von nicht notwendigen Operationen geführt haben.)

Die Argumentation des Autors lautet sinngemäß: „Die europäische Krise liegt nicht am Euro, denn wenn sich alle wie vorgesehen systemgerecht verhalten hätten, gäbe es die Krise nicht.“ Er übersieht, dass

  • sich nie alle systemgerecht verhalten,
  • das fehlerhafte Verhalten ohne den Euro gar nicht möglich gewesen wäre (34).

Einer der wichtigsten Faktoren, die eine extrem hohe Verschuldung einiger Staaten ermöglichten, weit über deren reale Kreditwürdigkeit hinausgehend, war die sich innerhalb kurzer Zeit einstellende Konvergenz der Zinsen der Eurostaaten an den Kapitalmärkten. Vor Einführung des Euro gab es eine deutliche Zinsspreizung. Anleger haben für Anleihen der Problemstaaten einen Risikoaufschlag verlangt, außerdem einen Inflationsausgleich, da die Inflation dort vor der Währungsunion hoch war. Der Euro hat dann dazu geführt, dass Anleger und Banken z.B. griechische Anleihen als ebenso sicher eingestuft haben wie deutsche Anleihen (338). Andernfalls wären Inflations- und Risikoaufschlag niemals auf das Niveau Deutschlands gesunken. Die Banken mussten für Anleihen der Eurostaaten kein Eigenkapital hinterlegen – egal, ob es sich um Staatsanleihen Griechenlands oder Finnlands handelte. Diese Bedingungen erlaubten es den Krisenstaaten, sich so lange so billig am Kapitalmarkt zu finanzieren (279).

Zinskonvergenz Eurozone

Zinskonvergenz Eurozone

Mit der Festlegung der Wechselkurse 1998 und der Euroeinführung 1999 konvergierten die Zinsen der ehemaligen Hochzinsländer (Griechenland, Spanien, Italien etc.) auf das niedrige deutsche Niveau. Ohne den Euro hätte der Kapitalmarkt von den heutigen Krisenstaaten deutlich höhere Zinsen gefordert, weil das Rückzahlungsrisiko höher gewesen wäre. Griechenland hätte weiterhin über 20 % Zinsen zahlen müssen, wie in der Zeit vor dem Euro, Spanien und Italien mehr als 12 % (226). Man vertraute offenbar darauf, dass die Währungsunion, die vereinbarungsgemäß alle Mitglieder zu Haushaltsdisziplin und Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit verpflichtete, auch die Umsetzung dieser Verpflichtung bewirken würde. Und letztlich vertraute man wohl auch darauf, dass im Notfall die Starken für die Schwachen haften würden und die Anleger so von jeglichem Risiko befreit wären.

Dadurch konnten sich die heutigen Krisenländer billig verschulden, und das taten sie in reichlichem Maße. Dies war nur aufgrund der Währungsunion möglich. Hätte es noch die alten Landeswährungen gegeben, so wären diese abgewertet worden und die Zinsen wären stark angestiegen. Die Staatsschulden wären viel teurer gewesen und niemals so aufgebläht worden. Im Endeffekt hätten die Gläubiger den Geldhahn zugedreht (108). Der Euro hat somit die ausufernde Überschuldung eigentlich nicht kreditwürdiger Staaten ermöglicht (28).

Ökonomisch ausgedrückt: Die Zinskonvergenz war die Folge einer fatalen Fehleinschätzung von Anlagerisiken durch die Kapitalanleger bzw. Staatsfinanzierer. Die falschen Zinssignale, die durch die Gemeinschaftswährung erzeugt wurden, führten zu einer Fehlallokation von Kredit auf die späteren Krisenstaaten des Euroraums (414).  Erst die infolge der Währungsunion entstandenen Fehlanreize bzw. falschen Marktsignale (263) ermöglichten es diesen Staaten, jene verantwortlungslose Politik zu betreiben, die Europa in die schwerste Krise seit Gründung der EU führte.

Übrigens wurden sämtliche Fehlentwicklungen der Währungsunion in deren Vorfeld von euroskeptischen Ökonomen mit erstaunlicher Detailgenauigkeit und Treffsicherheit vorhergesagt. 

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