Australiens Premierminister: „Extremer Kapitalismus gescheitert“ – „Obszönes Versagen“ der Investmentbanker

Klare Worte zu den Ursachen der Finanzmarktkrise fand heute der australische Premierminister Kevin Rudd vor dem Nationalen Presseclub in Canberra.

„Obscene failures in corporate governance (have) rewarded greed without any regard to the integrity of the financial system.“ („Durch ein obszönes Versagen von Corporate Governance ist Gier belohnt worden – ohne jede Rücksicht auf die Integrität des Finanzsystems.“) „Finance industry cowboys with multi-million dollar incentive packages“ seien entschieden zu weit gegangen.  «Diese Fehler waren nicht auf Unternehmen am Rande des Finanzsystems beschränkt», sagte Rudd. «Sie passierten in unseren großen globalen Finanzinstitutionen – den Investmentbanken der Wall Street, die die Säulen des globalen Finanzsystems bildeten.» Neue gesetzliche Regelungen sollen in Zukunft verhindern, dass Banken „big money for risky business behaviour“ bezahlen.

Der «extreme Kapitalismus» sei gescheitert. Die Regierung sei gezwungen gewesen einzuschreiten, um den Schaden zu begrenzen. „The events of recent days have seen the wealth of families, companies and even sovereign states stripped back to a degree and at a rate unprecedented in our lifetime. (…) What we have seen is the comprehensive failure of extreme capitalism – extreme capitalism which now turns to government to prevent systemic failure. The [same] institutions of government that extreme capitalism spent decades deriding.“

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