Matt Damon über „President Sarah Palin“

Wer verstehen möchte, wie und warum „Der Sarah-Faktor“ in den Vereinigten Staaten dennoch funktioniert, findet das in einem „Stern“-Artikel hervorragend erläutert. Der erste Absatz:

„Eine konservative Welle droht Obama wegzuschwemmen, und diese Welle heißt Sarah Palin. Denn sie ist das All-American-Girl, eine Heldin des konservativen Amerikas, fernab vom Zentrum der Macht. Sie spricht die Sprache der Provinz, die Herzen vieler Frauen fallen ihr zu. Obama muss nun kämpfen – doch seine Geschichte scheint bereits veraltet.“

Dazu noch einmal die Kernthese des hier kürzlich besprochenen Buchs The Political Brain von Drew Westen:

Politische Wahlen werden auf dem Feld der Emotionen gewonnen oder verloren, Sachargumente sind dagegen zweitrangig. Erfolgreiche Wahlkampagnen richten sich an die Gefühle der Wählergruppen, die man für sich gewinnen will. In den Vereinigten Staaten verstehen die Republikaner dies weitaus besser als die Demokraten. Diese setzen in ihren Kampagnen meist auf die Kraft der besseren Argumente – und verlieren. Siehe Al Gore und John Kerry.

Neulich las ich bei Neuroanthropology einen schönen Gedanken:

„The brain is not an organ of thought, it is a feeling organ that thinks.“ Sometimes.

Hinterlasse einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: