Wissen online: nach dem „Spiegel“ der „Brockhaus“

Die „größte kostenfreie Recherche-Datenbank im deutschsprachigen Internet“ ist seit heute online.

SPIEGEL WISSEN liefert Ihnen mit einer einzigen Suchabfrage Bertelsmann-Lexikoneinträge, Wikipedia-Treffer und alle Artikel aus dem SPIEGEL-Archiv von 1947 bis heute (…) – 1,6 Millionen Artikel und Einträge von SPIEGEL, SPIEGEL ONLINE, manager magazin und der Bertelsmann-Tochter Wissen Media Group. Als Partner mit an Bord: die freie Enzyklopädie Wikipedia mit ihrer deutschsprachigen Ausgabe. Konkret bietet Ihnen SPIEGEL WISSEN:

  • Das Archiv des Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL bis zur Gründung 1947 zurück – komplett und kostenlos. (Nur die jeweils letzten beiden Ausgaben bleiben kostenpflichtig.)
  • Alle Inhalte von SPIEGEL ONLINE
  • Einträge von Wikipedia sowie der Lexika und Wörterbücher von Bertelsmann
  • Eine Video- und Bildermediathek“

Hier als Beispiel die Abfrageergebnisse zu den Stichworten „Psychoanalyse“ und „Hirnforschung“.  Auch die bisher kostenpflichtigen „Spiegel-Dossiers“ sind nun integriert.

Eine hilfreiche Ergänzung ist die Merkliste, in der – nach Registrierung – interessierende Einträge aus der Recherche individuell gespeichert werden können.

Einen Überblick über sämtliche Funktionen findet man hier.

In diesem Zusammenhang ist die Nachricht interessant, dass auch Brockhaus sein Lexikon Mitte April kostenlos online zur Verfügung stellen will – und dass die derzeitige 21. Auflage der großen Brockhaus Enzyklopädie vermutlich die letzte sein wird.

„Die Marktanalysen zeigen eindeutig, dass die Kunden künftig Sachinformationen in erster Linie online nachschlagen werden“, begründet ein Unternehmenssprecher laut einem Artikel der Frankfurter Rundschau die weitreichende strategische Neuausrichtung bei Brockhaus. „Die 21. Auflage der ‚Brockhaus Enzyklopädie“ war voraussichtlich die letzte – ab jetzt findet alles online statt.“ In dem Internet-Angebot sollen gemäß der FR neben den erweiterten Inhalten der „Brockhaus Enzyklopädie“ auch zahlreiche weitere Lexika des Verlags abrufbar sein.

Hier äußert sich der Brockhaus-Chef selbst zu den einschneidenden Veränderungen.

Laut Wikipedia „wurde Gutenbergs Buchdruck 1997 vom US-Magazin Time-Life zur bedeutendsten Erfindung des zweiten Jahrtausend gewählt, und 1999 kürte das amerikanische A&E Network den Mainzer zum ‚Mann des Jahrtausends‘.“

Ein ganz heißer Kandidat für das laufende Jahrtausend ist dieser Mann.

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