Denkraum

Ideen für das 21. Jahrhundert

Weblog-Archiv für 20. Februar 2008

„Yes We Can“ – das Video…

Verfasst von Markus Wichmann am 20. Februar 2008

…sollten Sie sich unbedingt mal anschauen, wenn Sie es noch nicht kennen.

Wenn es beim Abspielen hakt, können Sie es auch hier ansehen.

Eins ist klar: wenn meine Söhne Amerikaner wären, dann wären sie jetzt auch Teil der Bewegung. Ich selbst auch – vor 30, 40 Jahren.

Die 68er-Zeit lässt grüßen. Nun im Web2.0-Gewand.

Hier der Songtext:

It was a creed written into the founding documents that declared the destiny of a nation.
Yes we can.
It was whispered by slaves and abolitionists as they blazed a trail toward freedom.
Yes we can. Yes we can.
It was sung by immigrants as they struck out from distant shores
and pioneers who pushed westward against an unforgiving wilderness.
Yes we can. Yes we can.
It was the call of workers who organized;
women who reached for the ballots;
a President who chose the moon as our new frontier;
and a King who took us to the mountain-top and pointed the way to the Promised Land.
Yes we can to justice and equality.
(yes we can, yes we can, yes we can, yes we can…)

Yes we can to opportunity and prosperity.
Yes we can to opportunity and prosperity.
Yes we can heal this nation.
Yes we can repair this world.
Yes we can. Si Se Puede
(yes we can, yes we can, yes we can, yes we can…)

We know the battle ahead will be long,
but always remember that no matter what obstacles stand in our way,
nothing can stand in the way of the power of millions of voices calling for change.
We want change!
(We want change! We want change! We want change…)

We have been told we cannot do this by a chorus of cynics who will only grow louder and more dissonant.
We’ve been asked to pause for a reality check.
We’ve been warned against offering the people of this nation false hope.
But in the unlikely story that is America, there has never been anything false about hope. We want change!
(We want change! I want change! We want change! I want change…)

The hopes of the little girl who goes to a crumbling school in Dillon are the same as the dreams of the boy who learns on the streets of LA;
we will remember that there is something happening in America;
that we are not as divided as our politics suggests;
that we are one people;
we are one nation;
and together, we will begin the next great chapter in America’s story with three words that will ring from coast to coast;
from sea to shining sea – Yes. We. Can.
(yes we can, yes we can, yes we can, yes we can, yes we can, yes we can, yes we can, yes we can…)

„Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.“ – Johann Wolfgang von Goethe, Faust I

Ich wünsche dem Projekt von ganzem Herzen viel Erfolg!

Veröffentlicht in Internet, Online-Collaboration, Politik, Politische Kultur, Zukunftsweisendes | Kommentar schreiben »

Zeitbombe Staatsverschuldung – auch in den USA

Verfasst von Markus Wichmann am 20. Februar 2008

George W. Bush hat in den letzten fünf Jahren die Staatsverschuldung der USA unbekümmert um fast die Hälfte des gesamten damaligen Schuldenstandes anwachsen lassen.

„The cumulative debt of the United States in the past 5 completed fiscal years was approximately $2,767.8 billion, or about 30% of the total national debt of ~$9.25 trillion.“ (US Treasury)

Auf Deutsch und bis zur letzten Stelle nach dem Komma: „Seit Amtsantritt des derzeitigen US-Präsidenten George W. Bush ist die Staatsverschuldung der USA in einem nie gekannten Maß angestiegen. In (…) knapp sieben Jahren stieg sie um knapp 60 Prozent von 5.727.776.738.304,64 US-Dollar am 19. Januar 2001 – dem Vortag von Bushs Vereidigung – auf 9.154.986.584.732,22 US-Dollar am 3. Dezember (2007).“ In jeder Minute wachsen die Schulden der Vereinigten Staaten um ca. eine Million Dollar, und im September 2008 liegen sie bereits bei 9,7 Billionen Dollar (trillions auf Amerikanisch), das macht 31.700 $ pro amerikanischem Staatsbürger. Eine detaillierte Darstellung der Verschuldungssituation der USA findet man bei Wikipedia. S. auch mein Blogartikel „Die Staatsverschuldung der USA…“ über die Situation nach der Finanzkrise im September 2008.

Nun tourt der Chef des U.S. Government Accountability Office (GAO), der oberste Buchhalter der Vereinigten Staaten, auf eigene Initiative durch die Lande und erläutert besorgt, warum die demografische Entwicklung auch in den USA eine tickende Zeitbombe ist. Während uns dies seit Schröders Agenda 2010 bewusst ist, befinden sich die USA noch weitgehend im demografischen Dornröschenschlaf. Auch im derzeitigen Wahlkampf hört man davon praktisch nichts.

Veröffentlicht in Finanzkrise, Irrwege, Kapitalismuskritik, Politik, Systemfehler | Kommentar schreiben »

Next President: Barack Obama

Verfasst von Markus Wichmann am 20. Februar 2008

Nachdem Barack Obama auch die Vorwahlen in Wisconsin gewonnen hat, die neunten in Folge, scheint mir klar: wenn er nicht noch einen entscheidenden Fehler macht, wird er der nächste Präsident der Vereinigten Staaten.

Ähnlich wie einst John F. Kennedy versteht er es, selbstbewusst und mit großer Überzeugungskraft die jüngeren Amerikaner für sich und seine politischen Visionen zu gewinnen und sie zu mobilisieren. Weit inspirierender und mitreissender als Hillary Clinton bringt er seine Ideen unter die Leute und wird damit aller Voraussicht nach auch in den weiteren Vorwahlen erfolgreich sein. Dabei wird zunehmend ins Bewusstsein der Wähler treten, dass seine Wahlchancen gegen  den republikanischen Kandidaten John McCain weit besser sind als die von Hillary Clinton, die von etwa 45 Prozent der Amerikaner abgelehnt wird – vor allem von den männlichen.

Wie Gabor Steingart in seinen anregenden West Wing – Kommentaren denke ich auch, dass eine Präsidentin Clinton ein solider Standardwert wäre, um Steingarts Börsenmetapher aufzugreifen, während Obama in dieser Funktion ein reichlich spekulatives Papier ist. Ein hervorragender Redner ist keineswegs auch automatisch ein guter Präsident. Aber Obamas politische Vorstellungen gehen immerhin in die richtige Richtung und unterscheiden sich kaum von denen der Clintons.

Stellen wir uns also auf Obama ein. Als Kandidat der Demokraten hätte er den entscheidenden Vorteil,  dass es bei den eigentlichen Wahlen im November nicht zum dritten Mal in Folge eine Zitterpartie geben würde, und am Ende gewinnt vielleicht wieder ein Republikaner. Das allerdings wäre eine Katastrophe erheblichen Ausmaßes.

Veröffentlicht in Politik, Politische Kultur, Zukunftsweisendes | 2 Kommentare »

Just Words…

Verfasst von Markus Wichmann am 20. Februar 2008

No Comment.

Veröffentlicht in Irrwege, Politik, Politische Kultur | Kommentar schreiben »